Warum Juku & was ist das ?

Wie einige ja wissen fessel ich seit letzter Woche Donnerstag (vor 30 Jahren) und gebe mein Wissen auch sehr gerne weiter. In all diesen Jahren habe ich bei einigen sehr guten Riggern gelernt und entwickelte daraus meinen eigenen Stil. Als Meister oder Sensei habe ich mich dabei nie gesehen sondern eher als Trainer oder Lehrer. Daher war mir der Gedanke an ein eigenes Dojo eher unangenehm.

Es ergab sich jedoch das ich Harukumo helfen durfte die Balkenkonstruktion in seiner neuen Juku zu installieren.

Kurzum, die Idee gefiel mir so gut, das ich sie aufgriff und eine eigene Juku ins Leben rief.

Doch was ist eine Juku denn eigentlich ?

Das erklärt euch am besten mein Freund Harukumo persönlich

Eine „Juku“ ist eine Privatschule, im alten Japan eine Schule im Hause eines Lehrers. Die SchülerInnen lernen im Haus des Lehrers, manchmal leben einige mit dem Lehrer und seiner Familie. Dieses Bild stand uns vor Augen, als wir einen Ort schaffen wollten, an dem wir uns der japanischen Seilkunst gemeinsam mit anderen widmen können wollten.

In der Juku betreiben wir unsere Kunst und bieten Interessierten eine Anlaufstelle, um ihre Fähigkeiten zu vertiefen, aber auch neue Kontakte knüpfen zu können.

Japanische Seilkunst ist, was wir am besten können. Dabei geht es um die ästhetische Gestaltung mit Seil, Kleidung und Körpern, egal ob in einer Duo- oder Solo-Performance.

Nonverbale Kommunikation ist dabei der zentrale Faktor, wichtiger noch als die Seilmuster und -techniken. Wir legen Wert auf eine künstlerisch anspruchsvolle und dabei sinnlich-narrative Vorgehensweise. Die Spannung zwischen den Performern und die Story, die sie erzählen, steht im Vordergrund.

In der Juku sind wir regelmässig aktiv und betreiben unsere Seilkunst, dabei probieren wir neue Formen und Progressionen aus, experimentieren mit neuen Techniken und tauschen unsere Erfahrungen untereinander aus. In regelmässigen Treffen üben wir uns im Shibari oder experimentieren gemeinsam mit neuen Techniken und Formen. Dabei stehen mal mehr das Lernen, mal mehr der reine Spass im Vordergrund.

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